Indien-Variantenfälle “B.1.617.2” in Großbritannien mehr als dreifacht so hoch wie vor einer Woche

Fast 5 Millionen Menschen in England warten auf die Behandlung im Krankenhaus

Da der British National Health Service (NHS) Schwierigkeiten hat, sich von den Auswirkungen von Covid zu erholen, warten fast 5 Millionen Menschen in England auf eine normale Krankenhausbehandlung, die höchste Zahl aller Zeiten.

Gleichzeitig ist die Zahl der Menschen, die länger als ein Jahr auf die Aufnahme in das Krankenhaus warten mussten, auf über 400.000 gestiegen. Dies ist die höchste Zahl seit 2007.

Die eindeutigen Daten von NHS England (NHS England) geben Anlass zur Sorge, dass Verzögerungen bei der Versorgung die Gesundheit von Menschen mit Krebs, Herzerkrankungen und anderen Krankheiten verschlechtern könnten.

Rascher Anstieg in England

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Eher beunruhigende Meldungen zu B.1.617 kommen neuerdings auch aus Großbritannien, wo man den besten Überblick über grassierende Virusvarianten hat. Dort hat die Zahl der Infektionsfälle mit dem indischen Subtyp B.1.617.2 innerhalb kürzester Zeit sehr stark zugenommen, wie der “Guardian” am Donnerstag berichtete. Bis zum 13. Mai gab es bereits fast 1.313 bestätigte Fälle, in einigen Städten in Nordengland beträgt ihr Anteil bereits über 50 Prozent.

Das Besorgniserregende daran: Die Infektionsfälle mit B.1.617.2 verdreifachten sich zuletzt wöchentlich, wie Christina Pagel (University College London) im “Guardian” sagt, und diese Variante scheint sich gegen die ohnehin schon ansteckendere Variante B.1.1.7 durchzusetzen. Expertinnen und Experten warnen daher davor, dass die großen Öffnungsschritte, die in Großbritannien für den 17. Mai geplant sind, angesichts dieser jüngsten Entwicklung womöglich voreilig sein könnten.

Laut dem Public Health Service of England (PHE) ist die Anzahl der Infektionen mit der Covid-19-Variante “B.1.617.2” in Indien diese Woche von 520 auf 1.313 gestiegen.

Die Gesundheitsbehörden planen die Einführung “zusätzlicher Kontrollmaßnahmen” in Bereichen, in denen die Übertragung zugenommen hat, einschließlich der schnellen Erkennung und Verfolgung.

Nach der Zunahme der Fälle wurde die indische Variante letzte Woche von Großbritannien zu einer “besorgniserregenden Variante” ausgebaut. PHE sagte in einer Erklärung am Donnerstag 13. Mai, dass die Variante in den Nordwest-Territorien und in London am weitesten verbreitet ist, wo Maßnahmen wie mobile Tests, Heimtests und Impfstoffbusse verabschiedet wurden.

Ein Wahnsinn:
Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten. Was bedeutet es wahnsinnig zu sein?

Wahnsinnig Wahnsinnig zu sein, kann bedeuten, dass man geisteskrank ist:

England tritt am kommenden Montag in die zweite Phase des Entsperrungsplans ein. Entsprechend dem entsprechenden Plan wird das Essen im Innenbereich wiedereröffnet.

Daher wurde B.1.617.2 jetzt von Public Health England als “besorgniserregende Variante” bezeichnet.

„Eine weitere wichtige Frage ist, wie gut Impfstoffe gegen B.1.617.2 wirken, aber wir haben noch nicht viele Daten.

Wir haben in Großbritannien eine hervorragende Infrastruktur aufgebaut, um die Genome so vieler positiver Fälle wie möglich zu sequenzieren, wie sie in der Gemeinde nachgewiesen werden. Während Großbritannien die weltweit größte Anzahl von B.1.617.2-Sequenzen öffentlich geteilt hat, bedeutet dies nicht unbedingt, dass es in Großbritannien mehr Fälle dieser Variante gibt als in anderen Ländern.

“Wir müssen die genomische Überwachung von SARS-CoV-2 in Großbritannien fortsetzen, auch wenn die Fälle niedrig sind, damit wir weiterhin Varianten identifizieren können und wo sie zirkulieren, um sie unter Kontrolle zu halten.”

Was bedeutet dies für unser Immunsystem?

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts werden diese Veränderungen mit einer „reduzierten Neutralisierbarkeit durch Antikörper oder T-Zellen“ in Verbindung gebracht, deren „Umfang nicht eindeutig“ geklärt sei. Konkret könnte dies bedeuten, dass Geimpfte sowie Genesene vor einer Ansteckung mit dieser Variante womöglich weniger gut geschützt sind. Auch die Weltgesundheitsorganisation geht offenbar davon aus. Dort heißt es, die Variante B.1.6217 sei „womöglich“ unempfindlicher gegen Antikörper.
Was die Wissenschaft mittlerweile über die “indische” Variante B.1.617 weiß
In Indien werden Hunderttausende Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Das Gesundheitssystem in Teilen des Landes ist überlastet: Es gibt nicht genügend Klinikbetten und Sauerstoff für an Covid-19 erkrankte Menschen. In dem Land hat sich die neue Variante B.1.617 ausgebreitet, die auch als „Doppelmutante“ bezeichnet wird. Wir beantworten die wichtigsten

Fragen:
Wie gefährlich ist die Mutation?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Coronavirus-Variante jetzt als „besorgniserregend“ eingestuft. Es gebe Hinweise, dass B.1.617 ansteckender und womöglich auch unempfindlicher gegen Antikörper sei, so die WHO.

Das Pandemiegeschehen in Indien bleibt dramatisch, auch B.1.617-Infektionszahlen in England beunruhigen. Aktuelle Studien liefern mehr Wissen über die Mutante.

In Indien sind innerhalb eines Tages offiziell 4.205 Menschen am Coronavirus gestorben. Das sind so viele wie nie zuvor innerhalb von 24 Stunden. Zudem wurden 348.421 Neuinfektionen gezählt. “Wir dürften bei 400.000 Infektionsfällen ein Plateau erreichen”, sagte der indische Virologe Shahid Jameel in einem Interview für die Tageszeitung “Indian Express”. Aber es sei noch zu früh, “um sicher sagen zu können, dass wir den Höhepunkt der Infektionswelle schon erreicht haben”.

Das sind freilich nur die grausamen offiziellen Zahlen; die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen: In Teilen des riesigen Landes gibt es kaum Testmöglichkeiten, und besonders in ländlichen Regionen sterben viele Opfer zu Hause und tauchen nicht immer in der Statistik auf.

Als ein Grund für die katastrophale Lage im südasiatischen Land gilt die “indische” Mutante B.1.617, die am Montag von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als “besorgniserregend” eingestuft wurde, da sie ansteckender und womöglich auch unempfindlicher gegen Antikörper sei. Am Mittwoch verlautbarte die WHO zum einen, dass Indien für 50 Prozent der CoV-Infektionsfälle und 30 Prozent der CoV-Todesfälle weltweit verantwortlich sei.

Zum anderen habe sich B.1.617 laut WHO auf bereits fast 50 Länder ausgebreitet, darunter auch Österreich – bei uns allerdings nur in Einzelfällen.
Neueste Studien zu B.1.617

Das Wissenschaftsjournal “Nature” hat am Dienstag die Studienlage zur “indischen” Mutante sowie zur Entwicklung in Indien einem Artikel gut zusammengefasst. Vor zwei bis drei Wochen sah es noch so aus, als ob mehrere Varianten hinter der dramatischen Infektionswelle stünden; B.1.617 war bis dahin nur im Bundesstaat Maharashtra dominant. Doch seitdem ist B.1.617 zur führenden Variante in vielen Staaten geworden und nimmt auch in Delhi rapide zu, wo bisher B.1.1.7 vorherrschend war.

Die indische Variante und ihre Subtypen dürften also höchst ansteckend sein. Das legen auch genetische Untersuchungen nahe, die in den letzten Tagen als noch nicht fachbegutachtete Preprints auf dem Server “Biorxiv” erschienen. B.1.617 dürfte laut einer Untersuchung des indischen National Institute of Virology acht Mutationen im sogenannten Spike-Protein aufweisen, mit dem das Virus an die Zellen andockt. Zwei davon werden mit höherer Infektiosität in Verbindung gebracht und eine davon, die ganz ähnlich auch in der brasilianische Variante P.1 auftritt, mit Immunevasion.

Eine neue deutsche Untersuchung bestätigt im Laborversuch zudem, dass B.1.617 leichter in Darmzellen und Lungenzellen eindringen kann.
Gleich mehrere Laboruntersuchungen ergaben, dass B.1.617 die neutralisierende Wirkung von Antikörpern durch Impfungen und vorhergehende Infektionen vermindert. Eine neue Studie an Hamstern wiederum zeigte bei Infektionen mit B.1.617 deutlich schwerere Entzündungen der Lunge als bei Infektionen mit dem “Wildtypus”.

Diese In-vitro-Studien und Tierversuche sind freilich immer mit Vorsicht zu genießen. Erstens ist die Zahl der Tests gering; zweitens kann von Tieren nicht so einfach auf Menschen geschlossen werden – und drittens muss eine reduzierte Neutralisation der Immunantwort in der Petrischale noch lange nicht bedeuten, dass etwa Impfungen auch “in echt” unwirksam werden.

Mittwoch, 12.05.2021: Die Corona-Mutation aus Indien ist inzwischen in 44 Ländern ausgebreitet.
Die Variante B.1.617 soll in mehr als 4500 Proben einer Datenbank nachgewiesen worden sein, teilte die UN-Organisation am Mittwoch (12.05.2021) mit. Die Mutante war erstmals im Oktober 2020 in Indien aufgetreten. Außerhalb Indiens wurden die meisten Infektionsfälle der Variante in Großbritannien festgestellt.

Experten sagen, dass mit der Verbreitung von mutierten Viren die Herdenimmunität zunehmend unmöglich zu werden scheint, die durch Impfungen von BioNTech und Pfizer endstanden sind!

Der beste Impfstoff auf der ganzen Welt ist: Abstand halten, Hygieneregeln beachten und Alltagsmaske tragen.
Alles andere ist nur Gift und löscht die Menschheit aus! ein gefährliches Milliardengeschäft von BioNTech und Pfizer. “Das sind nur Menschenexperimente wie im dritten Reich“